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Online-Dienste sind historisch
proprietäre Dienste, die ihren Mitgliedern ausgewählte Contents
über elektronische Netzwerke zur Verfügung stellten. Meist waren die Dienste selbst nur
für die Aufbereitung und Verbreitung der Inhalte verantwortlich, die ihnen von Content Providern geliefert wurden.
Heute bieten die meisten Onlinedienste vor allem den Zugang zum
Internet an. Die Content Abteilung ist zu einer offenen Portalseite geworden.
Als Ballast schleppen viele Onlinedienste noch proprietäre
Technologien aus der Zeit vor dem Internet mit sich, wie zum Beispiel
eigenen Mailsysteme, überalterte Zugangstechnologien wie CEPT oder
eigenentwickelte Systeme.
- T-Online
ist der größte Onlinedienst Deutschlands mit über 6 Mio. Mitgliedern.
Er ging aus dem in den 80er installierten BTX System
hervor. Online Banking war die "Killerapplikation", die T-Online
groß machte.
- American
Online AOL
ist der größte Onlinedienst weltweit mit ca. 30 Mio. Mitgliedern. Furore
macht ALO durch den Kauf von Time Warner. Somit ist AOL nicht mehr nur
ein Online-Dienst, sondern auch einer der größten Content-Provider
der Welt.
- Compuserve
wurde 1998 von AOL aufgekauft und verliert seitdem zunehmend an Bedeutung.
- Microsoft
Network MSN
wurde 1998 als Onlinedienst eingestellt. es existiert nur noch die Portal.
Es halten sich beständig Gerüchte, dass MSN wieder zum Onlinedienst
werden soll.
- Germany
Net
ist der erste kostenlose Onlinedienst. Wegen schlechter Performance
erreichte er trotzdem keine große Verbreitung.
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