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IBM ist das wohl älteste Unternehmen in der Internet-Branche. Seine Wurzeln gehen auf einen deutschen Erfinder Hermann Hollerith zurück, der 1896 eine elektrische Rechenmaschine entwickelte und unter dem Firmennamen CTR vermarktete.
1911 firmierte dieses Unternehmen um zu International Business Machines Corp oder IBM.

The Big Blue - wie IBM wegen des Firmenlogos in Blau genannt wird - hatte sein Glanzzeit in den 60er, 70er und 80er Jahren, als es im Bereich professioneller Computeranwendungen und Mainframe kaum Alternativen zu IBM-Produkten gab.

Eine entscheidender geschäftlicher Fehler leitete die Ablösung von IBM als führendes Unternehmen in der Computerbranche ein: die Kooperation mit einem jungen Firmengründer mit Namen Bill Gates. IBM überließ Microsoft die Verantwortung über das PC-Betriebssystem DOS, und verlor so die Kontrolle über das zu dieser Zeit entstehende Marktsegment der Desktop-PC. Microsoft konnte einen Standard setzen und ist seit dieser Zeit quasi Monopolist für PC-Betriebssysteme. Anfang der 90 versuchte IBM diesen Fehler wieder wett zu machen, aber das Konkurrenzsystem OS/2 konnte sich gegen das schon viel zu starke Windows nicht mehr durchsetzen.

Obwohl IBM immer noch das größte Computerunternehmen der Welt ist und wie kein anderes Unternehmen alle Bereiche des Computer-Geschäftes vom Betriebssystem bis zum Consulting abdeckt, kommen die entscheidenden Innovationen und Impulse von anderen Unternehmen wie Microsoft, Oracle, SUN oder Netscape.

Highlights im eCommerce konnte IBM nur durch seine Tochter Lotus (mit Notes/Domino), Lösungen im Mainframe-Bereich und durch eine weltweite Werbekampagne zu eBusiness setzen.

Empfehlenswert ist die IBM Site zu eBusiness, vor allem wegen der sehr interessanten Case Studies.