Produkt-Klassifikation im Einkaufsbereich
Es Hat sich im Einkaufsbereich durchgesetzt, Produkte nach einer ABC-Analyse zu analysieren. Dabei werden  3 Produktgruppen nach ihrem Anteil am Gesamt-Einkaufsvolumen unterteilt:
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Beschreibung Beispiel
A-Produkte Die 10% aller Produkte, die ca. 65% des Einkaufsvolumens ausmachen.
Der Einkauf und der Preis dieser Produkte ist in aller Regel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens relevant 
  • Grundstoffe in einem Chemiebetrieb
  • Stahlplatten in einem Maschinenbaubetrieb
B-Produkte Die 20% aller Produkte, die ca. 25% des Einkaufvolumens ausmachen.
  • Werkzeuge bei einem Maschinenbauer
  • Verpackungsmaterialien
C-Produkte Die 70% aller Produkte, die 10% des Einkaufsvolumens ausmachen. Hier spielt der Verkaufspreis im Gegensatz zu den Einkaufs-Prozesskosten eine eine untergeordnete Rolle.  
  • Büromaterialien
  • Büroeinrichtung
  • selten zu beschaffende  Werkzeuge
Bedeutung für den eCommerce:
Groß-
unternehmen
Für die Beschaffung von A- und B- Produkten wird in Großunternehmen zunehmend EDI und Supply Chain Management Systeme eingesetzt.

Die C-Produkt -Beschaffung ist mit besonders hohen Prozesskosten verbunden. Erste Unternehmen reagieren darauf durch die Einführung von eProcurement-Systemen.

Anbieter von C-Produkten können durch den Einsatz von Business Shops einen Wettbewerbsvorteil, durch die Vereinfachung von Einkaufsprozessen erreichen.

 

Mittelstand
und Klein-
unternehmen
Obwohl die Einkaufsabteilungen kleinerer und mittlerer Unternehmen zu bis zu 90% über einen Internetanschluss verfügen und diesen auch zur Beschaffung von Produkt- und Anbieterinformationen nutzen, wird weniger als 10% der Einkäufe über das Internet abgewickelt. Business Shops mit kundenindividuellen Geschäftsprozessen  bieten den Einkaufsabteilungen hohe Einsparpotentiale und den Anbietern damit einen Wettbewerbsvorteil.