Attachement
Anhängsel. Angehängte Datei an eine eMail

eMail Attachements sind die einfachste Möglichkeiten, Dateien von einem Internet-Nutzer zu eine andern zu übertragen. Moderne eMail-Programme ermöglichen den Versand und Empfang von eMails mit Attachements

Da bei der Übertragung von eMails die Daten oft an POP´s zwischengespeichert werden und vor allem bei Internetnutzern mit Wählverbindung länger Zeit dort verbleiben, ist das Datenvolumen von Attachements bei vielen ISP eingeschränkt. T-Online-Kunden können z.B. keine Mails mit Attachements über 5 MB erhalten.

Sollen oft und an viele Adressaten Dateien über das Internet verteilt werden, empfiehlt es sich einen FTP-Server zu installieren.

Attachements von eMail stellen aber auch eine der größten Gefahren des Internet dar. Viren und Würmer können mit Ihnen übertragen werden. "Melissa", "I Love You" etc waren eMail Attachments. Die meisten eMail-Clients schützen erst einmal recht gut davor, das eine Mail mit Attachments keinen Schaden anrichten können. Wir jedoch das Attachment angeklickt, - und damit ein Programm ausgeführt - stehen Viren alle Türen offen. Besonders in der Microsoft-Umgebung gibt es keinerlei Sicherheitsmechanismen. Viren dürfen dort fast alles. Es lohnt sich also, Attachments vor dem anklicken genau zu betrachten. Wichtig ist nicht der Name sondern viel mehr die Dateiendung: EXE, VBL oder VBS -datein sind höchst gefährlich. Bei Office-Datein, sollte in der Office Datei das Macro-Feature ausgeschaltet sein, sonst drohen Macro-Viren.

Keine Sicherheit bietet der Tip, genau zu prüfen, wer die Mail gesandt hat. Eines der Verbreitungsmechanismen von Würmern ist es, sich selbst an die Verteilerliste des Mailprogrammes zu schicken. Die meisten Viren kommen also von guten Bekannten.