ATM (Asynchronus Transfer Mode)
ATM ist eine Übertragungstechnik in Datennetzen.

In ATM-Netzen werden die zu übertragenden  Daten zu Paketen fester Länge (53 Byte, davon 48 Bytes "Nutzlast", die restlichen 5 Byte werden zur Adressierung gebraucht) zerteilt.
Auf einer ATM-Leitung können so Daten mehrerer Adressaten und Empfänger weitergeleitet werden, da jedes Datenpaket seinen Adressaten enthält. Dies sorgt für ein hohes Mass an Flexibilität bei der Nutzung von Datenleitungen.

Gleichzeitig bietet ATM jedoch auch die Möglichkeit, Datenpakete bestimmter Adressaten bevorzugt zu transportieren, d.h einigen Teilnehmern an einem ATM-Netz eine höher Quality of Service zuzuweisen. So kann über ein und die selbe Netzleitung zum Beispiel Internetverbindungen (die nicht zu hohe Anforderungen an QoS haben) und Telefonverbindungen mit fester Bandbreite weitergeleitet werden.

Entgegen den Erwartungen hat sich ATM nur im Bereich von Backbones großer Unternehmen und  Carriern durchgesetzt. 

Der Grund hierfür liegt vor allem darin, das die konkurrierende Technologie Ethernet wesentlich preisgünstiger ist und mit der Entwicklung von Fastethernet und Gigabyteethernet auch in der Bewältigung großer Bandbreiten nachziehen konnte.

Eine gute, technisch anspruchsvolle Erklärung zu ATM findet man bei Torsten Jaeckel